DAISYADORE

Dienstag, 15. Juli 2014

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Immer wenn ich von dem Film erzähle läuft es meistens so:
Ich war in dem Film das Schicksal ist ein mieser Verräter".
"Welcher ist denn das?"
"Ach der Film bei dem alle Mädchen weinen."
"Achja deeer" :D

Warst du schon mal ganz allein in einem Kinosaal? Ich schon. Am Montag musste ich früh zur Uni, um eine Hausarbeit abzugeben und da dachten meine Freundin und ich wir könnten doch ins Kino, damit der Tag nicht ganz verschwendet ist. Also waren wir in einer 15:30 Uhr Vorstellung. Erst fand ich es toll, dann gruselig, immer im Wechsel. Bis der Film anfing. Ich habe wirklich alles um mich herum vergessen. Nicht unbedingt wie die meisten Mädchen, wegen der Liebesgeschichte. Mich hat es eher berührt, wie die Mitmenschen mit der Krankheit der Hauptfigur umgehen. Ich möchte nicht zu viel verraten, falls ihr selbst noch in den Film wollt.
Es geht die Hauptfigur Hazel, die schwer krank ist und nur noch auf den Tod wartet. In einer Selbsthilfegruppe lernt sie Augustus kennen. Es ist wirklich eine sehr rührende Liebesgeschichte, die es sich lohnt anzuschauen. Nach dem Film merkt man wie nichtig und klein unsere vermeintlichen Probleme sind. Ob wir schlank genug für dieses oder jenes Outfit sind, ob unsere Haare Spliss haben, ob wie die letzte Prüfung bestanden haben. Das alles spielt keinen Rolle mehr, wenn man diesen Film sieht. Weil man merkt, wie glücklich man sich schätzen kann so lange man gesund ist.


Hier noch ein paar meiner Lieblingszitate:

"Das hier ist dein Leben okay? Ein anderes kriegst du nicht."
"Manchmal wissen die Leute nicht was sie versprechen, wenn sie es versprechen"
"Liebe ist das Versprechen trotzdem zu halten."
"Trauer verändert einen nicht, Hazel. Trauer bringt den wahren Charakter hervor."
"Die Zeichen die Menschen setzen sind viel zu oft Narben."

Ich kann euch echt empfehlen den Film zu schauen, danach wollte ich ihn sofort wieder sehen. Aber ich habe mich dafür entschieden das Buch zum Film zu kaufen.