DAISYADORE

Sonntag, 18. September 2016

Personal: Mein Happiness Projekt

On the pursuit of Happiness -  oder wie ich mein eigenes Happiness Projekt plane.



Der Urlaub ist fast vorbei. es war eine wunderschöne Zeit mit der Sonne, dem Meer und meinen Freundinnen. Das war die beste Medizin nach der Trennung. Doch bald bin ich wieder in Deutschland. Dann bin ich das erste Mal nach der Trennung wirklich allein. Ehrlich gesagt, macht mir der Gedanke etwas Angst. Ich befürchte, dass es mir wieder schlechter geht, und ich die Trennung vielleicht doch nicht so gut verkrafte. Eigentlich ist es total unsinnig traurig zu sein, weil ich alles habe was ich brauche. Nur weil eine Person beschlossen hat, nicht mehr Teil meines Lebens zu sein. Genau deswegen habe ich beschlossen glücklich zu sein.

Auf diese Idee hat mich das Buch "The Happiness Project" gebracht. Die Autorin untersucht hier systematisch wie Glück eigentlich funktioniert und wie jeder von uns glücklich sein kann. Oft sage ich mir, wenn ich endlich meine Traumfigur, meinen Traummann oder meinen Traumjob habe, dann bin ich glücklich. Aber warum soll ich darauf warte, wenn ich gleich glücklich sein kann? Deshalb habe ich mir einen Plan gemacht, jeden Monat nehme ich mir einen Lebensbereich vor, in dem ich etwas ändere, das mich glücklich macht. Falls euch interessiert, wie das mache dann lest hier weiter..

Erst einmal möchte ich euch erklären wie Glück nach Frau Rubin entsteht. Dazu hat sie vier Erkenntnisse in ihrem Buch gewonnen.

1. Um glücklich zu sein, müssen wir erkennen, was sich gut anfühlt was sich schlecht anfühlt und was sich richtig anfühlt, in einer Atmosphäre des Wachstums.

Das ist für mich, eine der wichtigsten Erkenntnisse. Dieser Satz sagt aus, wir müssen erst herausfinden was sich gut anfühlt. Für mich fühlt es sich gut an, an meinem Blog zu arbeiten, ein Buch zu lesen oder eine Serie zu schauen. Ich fühle mich schlecht, wenn ich ungesund esse, nörgle oder nicht genug schlafe. Wenn ich Dinge mache, die sich schlecht anfühlen, habe ich auch ein schlechtes Gewissen und das macht unglücklich. Es fühlt sich richtig an sich gesund zu ernähren, Sport zu machen und früh aufzustehen. Überlegt euch jetzt einmal was sich für euch gut, schlecht und richtig anfühlt.

Als ich wusste, was sich für mich gut, schlecht und richtig anfühlte, konnte ich den ersten Monat meines Happiness Projekt schon planen. Ich will in Zukunft Dinge vermeiden, die sich schlecht anfühlen, Dinge tun die sich richtig anfühlen und viel davon machen was sich gut anfühlt. Nun kommt aber fast das wichtigste "die Atmopshäre des Wachstums." Das bedeutet für mich Dinge zu machen, vor denen ich Angst habe, Einfach meine Komfortzone verlassen und dabei zu wachsen. Wenn ihr das öfter macht, merkt ihr schnell, wie es euch besser geht, wenn ihr ein Ziel erreicht habt. Deshalb stehen auch einige unangenehme Dinge auf meiner Liste für diesen Monat.

2. Einer der besten Wege glücklich zu sein, ist andere Menschen glücklich zu machen, eine der besten Wege andere glücklich zu machen, ist selbst glücklich zu sein,

Dieser Satz erklärt sich fast von selbst. Ich merke, wenn ich glücklich bin, lache und albern bin, stecke ich auch andere damit an und das macht mich selbst glücklich. Deshalb ist ein Vorsatz von mir einfach mehr zu lachen.

3. Die Tage sind lang, aber die Jahre kurz.

Dieser Satz bedeutet so viel wie Momento mori (Denke daran, dass du stirbst). Dieser Gedanke kann einerseits Angst machen, andererseits kann man dadurch viel intensiver leben. Jeder Tag kommt uns so lange und anstrengend vor, doch die Jahre vergehen viel zu schnell, deshalb sollte man lernen das Hier und Jetzt zu genießen.

4. Du bist nicht glücklich, bevor du nicht denkst, dass du glücklich bist.

Das ist ein sehr schöner Satz. Wir können uns zu jedem Zeitpunkt entscheiden, was wir sein wollen. Glücklich, traurig oder doch wütend. Das liegt ganz bei uns. Es passieren immer Dinge die uns vielleicht unglücklich machen, aber wir entscheiden , wie wir damit umgehen. Deshalb entscheide ich mich dafür glücklich zu sein und ihr?


Das war jetzt schon ganz schön viel Text, aber das ist die Grundlage, um ein Happiness Projekt zu starten. Falls euch interessiert, mit welchen Aktivitäten ich glücklicher werden möchte, dann schaut nächsten Sonntag auf meinem Blog. Dort stelle ich euch mein "pursuit of happiness" vor.